Neue Zahnklinik: Sleep & Smile Dentalzentrum Liesing

Neue Zahnklinik für Kinder und Menschen mit Behinderungen in Wien

Team Busenlechner - Zahnärzte
Sleep & Smile Center

Am 1. Juni 2016 eröffnete eine neue Zahnklinik für Kinder und Menschen mit Beeinträchtigungen unter dem Namen „Sleep & Smile Dentalzentrum Leasing“. Die Zahnklinik befindet sich in der Breitenfurter Straße 360-368/1/1, 1230 Wien.

„Dem Team Busenlechner ist mit der neuen Zahnklinik ein wichtiger Schritt für Kinder mit Ängsten und Menschen mit Behinderung gelungen“, so Veronika Pichler, Mitarbeiterin im BIZEPS-Projekt „Behinderte Menschen in Wiener Gesundheitseinrichtungen“.  

Sie fügt nach einem Besuch ergänzend hinzu: „So kann gewährleistet werden, dass bei jedem die Zahnbehandlung – teilweise in Narkose – durchgeführt werden kann, wenn Bedarf besteht. Die Wartezeiten für einen Termin sind nicht lange und Behandlungen in Narkose jeden Tag möglich.“

Hoher Bedarf an Behandlungen mit Narkose

„Die Notwendigkeit von Behandlungen in Narkose wurde mir in meiner praktischen Tätigkeit als Zahnarzt bereits sehr früh bewusst“, schilderte Dr. Dieter Busenlechner. Zunächst waren dies v.a. Kinder, relativ bald jedoch auch Menschen mit Behinderungen.

„Wir mussten erkennen, dass nicht nur Wien, sondern der gesamte ostösterreichische Raum ein massives Unterangebot für diese Behandlungen aufweist“, hielt er fest.

„Als dreifache Mutter kenne ich eine Unzahl von Kinderliedern, Gedichten, Geschichten, Fingerspielen und finde damit schnell Zugang zu Kindern und habe auch keine Berührungsängste gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen“, erzählte Dr. Lydia Pia Busenlechner, die schnell erkannte, „dass vor allem diese beiden Patientengruppen ein anderes Tempo bei der Behandlung brauchen“.

 

Zahnbehandlung
Sleep & Smile Center
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2 Kommentare

  • Ich möchte an dieser Stelle von einem Vorfall, der mir gestern, am 16. März 2017 in dieser auf Kinder und Menschen mit Behinderungen spezialisierten Zahnklinik widerfahren ist, berichten.

    Kurz zur Vorgeschichte: Ich war mit meinem 3,5-jähriger Sohn, der unter Vollnarkose einer Zahnbehandlung unterzogen werden sollte, gestern Vormittag in dieser Klinik. Als wir zwei Stunden nach dem vereinbarten Termin noch immer keinerlei Behandlung oder Kontaktaufnahme erhalten hatten, war unser Sohn, der wegen der Narkose vollkommen nüchtern sein musste, schon so hungrig und vor allem durstig, dass wir ersucht haben, den Termin zu canceln und uns die 100 Euro Einsatz, die wir bezahlt haben, zu retournieren.

    Daraufhin erschien die Klinik-Leiterin und erklärte mir zunächst, dass ich mein Geld selbstverständlich nicht zurückbekomme. Dann führte sich mich mit den Worten „ jetzt kommen Sie mit, ich zeige Ihnen etwas“ in den Behandlungsbereich. Dort wurde gerade ein mental beeinträchtigter junger Mann behandelt, kopfüber mit weitgeöffnetem Mund auf dem Behandlungsstuhl vollnarkotisiert. Die Leiterin zeigte mit ausgestrecktem Finger auf den Mann und erklärte: „So sieht ein Patient unter Vollnarkose aus, soll ich seine Behandlung abbrechen, um ihren Sohn zu behandeln?!“ Ich war über diese Vorführung des jungen Mannes so entsetzt, dass ich in keine Diskussion eintreten wollte.

    Nach Verlassen des Behandlungszimmers setzte die Klinikleiterin ihren Vortrag fort und warf mir unter anderem vor, dass ich „Erziehungsprobleme“ habe, wenn ich mein Kind, das zu diesem Zeitpunkt bereits seit 15 Stunden nichts mehr gegessen und seit vier Stunden nichts getrunken hatte, nicht ruhig halten kann. Weiters meinte sie: „Dass die Zähne ihres Kindes in diesem Zustand sind, ist Ihr Versagen. Und dieses Versagen müssen wir wieder gutmachen. (…) Und das geht zu einem großen Teil auf Lasten der Allgemeinheit. (…) Alle hier“, sagte sie und zeigte auf alle im Wartezimmer anwesenden, „bezahlen das.“

    Beendet wurde die Szene damit, dass die Klinik-Leiterin mit dem Fingern auf unseren 3,5-jährigen Sohn zeigte und meinte: „In 20 Minuten liegt er am Tisch – oder sie gehen halt.“ Dass wir unserem verständlicherweise immer aufgeregterem Kind, das mittlerweile mehr als 15 Stunden ohne Essen und fünf Stunden ohne Trinken auskommen musst, dann den Eingriff noch dazu in diesem Umfeld nicht mehr aussetzen wollten, liegt auf der Hand.

    Es ist mitnichten so, dass wir kein Verständnis für Verzögerungen in einem Klinikbetrieb haben, selbst wenn in diesem ausschließlich geplante Eingriffe vorgenommen werden. Auch können selbstverständlich immer Fehler bei der Terminplanung oder personelle Engpässe etc, passieren. Ob man sich tatsächlich trotz permanent höflichen Auftretens allerlei Beleidigungen gefallen lassen muss, steht schon auf einem anderen Blatt, ebenso ob in einem Kassen-Betrieb eine durchgehend zu beobachtende herablassende Behandlung von Personen mit schlechten Deutschkenntnissen akzeptabel ist. Was aber aus meiner Sicht keinesfalls hingenommen werden kann, ist, dass ein Patient – noch dazu mit mentaler Beeinträchtigung, während seiner Behandlung fremden Menschen, wie wir sie in diesem Fall waren, als eine Art „Ausstellungsstück“ vorgeführt wird.

    Außerdem möchte ich noch hinzufügen, dass ich beobachtet habe, wie die Begleitpersonen des oben genannten jungen Mannes schon bei der Anmeldung von einer Schwester am Empfangsschalter ziemlich unfreundlich angeherrscht wurden. Sie hatten um Hilfe beim Ausfüllen von Formularen gebeten und wurden von der Schwester in scharfem Ton und den Worten: „Das müssen Sie schon selber ausfüllen. Da geht es um Krankheiten“, abgewiesen. Die Dame hat sich dabei nicht einmal dafür interessiert, worauf sich die Frage, die diese Menschen stellen wollten, überhaupt bezogen hätte.

  • Hallo
    Ich habe schreckliche Angst vor zahnarzt.
    Vom Beruf bin ich fachsozialarbeiterin und arbeite mit Behinderten Menschen.Dadurch habe ich viel von ihnen gehört.
    Mir ist gestern eine Amalgam Füllung ausgefallen.Ich brauche für Morgen30.9 bitte bitte eine Termin.
    Danke singer Anna