Norbert Hofer nimmt persönliche Entschuldigung Pöchhackers zu Krüppellied-Widmung an

Hofer: "Ich darf mich für Ihr Schreiben, in dem Sie Ihr Bedauern über die Ereignisse rund um die Widmung des Krüppelliedes im Präsidentschaftswahlkampf zum Ausdruck gebracht haben, bedanken." 

Norbert Hofer
Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

Norbert Hofer hat in einem Schreiben an Herrn Pöchhacker dessen Entschuldigung für den Krüppellied-Tweet angenommen und sich in persönlichen Worten an ihn gewandt. Ich möchte zu der ganzen Sache abschließend nur noch anmerken, dass es der sicherlich ernst gemeinten persönlichen Intention des Silberstein-Nachfolgers mehr gerecht geworden wäre, hätte die SPÖ-Wahlkampfzentrale die Vorgangsweise gewählt, zuerst Norbert Hofer direkt zu kontaktieren und dessen Reaktion abzuwarten und erst als zweiten Schritt Pöchhackers Schreiben via Medien öffentlich zu machen. Das ist jedenfalls die Vorgangsweise, die wir jetzt mit der Veröffentlichung von Norbert Hofers Antwortschreiben gewählt haben“, sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.  

Hier der Wortlaut von Hofers Schreiben:

Sehr geehrter Herr Pöchhacker!

Ich darf mich für Ihr Schreiben, in dem Sie Ihr Bedauern über die Ereignisse rund um die Widmung des Krüppelliedes im Präsidentschaftswahlkampf zum Ausdruck gebracht haben, bedanken. 

Zweifellos hat mich dieser Vorfall sehr getroffen. Weniger, weil damit ein politischer Gegner diffamiert wurde, sondern weil dezidiert die Behinderung ins Zentrum einer politischen Auseinandersetzung gerückt wurde und damit gleichzeitig in Kauf genommen wurde, auch andere Menschen mit Behinderung zu kränken.

Daher ergeht die besondere Bitte an Sie, die Anliegen behinderter und pflegebedürftiger Menschen in Österreich nicht zu vergessen und im Auge zu behalten.

Ich darf Ihnen versichern, dass ich die übermittelte Entschuldigung gerne und ohne Vorbehalt annehme.  

Mit besten Grüßen,

Norbert Hofer

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2 Kommentare

  • ES HAT NICHT MIT SEINER BEHINDERUNG ZUTUN

    PÖCHHACKER MEINT, DASS HOFER AUFGRUND SEINER AUSSAGEN EIN KRÜPPEL IST

  • Wurde endlich ein passendes monitäres Angebot ausgehandelt! Jetzt können wir die Eitelkeit dieses Jammerlappens von Beruf endlich einpacken und zu wichtigeren Themen übergehen. Vielleicht macht der mal eine Psychotherapie und findet sich mit seiner Krüppelhaftigkeit ab, dann muss sich nicht die Bevölkerung damit befassen.
    Wo ist bitte das Problem? Gestern Krüppel, heute behindert. Na und? Für die Meinungsfreiheit von Nazis kämpft er, aber einem Krüppelrufer will er den Mund verbieten?