Nahverkehrszug Talent

ÖBB: Dem „TALENT“ fehlt das Talent

Insgesamt verfügen die ÖBB über 109 neue Talent Garnituren, die in Österreich im Nahverkehr zum Einsatz kommen. Allein am 2. Oktober 2006 waren 29 der 86 Wägen in der Reparaturhalle.

Wie die Kronenzeitung in ihrer Online-Ausgabe berichtet, gibt es bei den ÖBB „Talent“ Zügen grobe Probleme – bis zu einem Drittel der Züge befindet sich in der Werkstatt.

Leider haben die Züge häufig technische Gebrechen die dazu führen, dass sich bis zu einem Drittel des Bestandes mehr oder weniger konstant in der Werkstatt befindet, berichtet die Kronenzeitung und fragt: „Bei den ÖBB ist man mit den Wägen dennoch zufrieden. Liegt die Schuld beim Hersteller?“.

Jeder dritte Talent in der Werkstatt

„Allein am 2. Oktober 2006 waren 29 der 86 Wägen in der Reparaturhalle“, hält die Tageszeitung fest.

Der damals noch zuständige Staatssekretär Eduard Mainoni stellte in einem Interview mit der Kronenzeitung fest: „Es ist doch völlig unverständlich, dass trotz der Probleme immer wieder Neubestellungen durchgeführt werden.“

Als besonders anfällig hat sich bei den „Talent“ Zügen das Bremssystem herausgestellt.

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0 Kommentare

  • Ich habe dazu folgendes Posting in einem anderen Behindertenforum gefunden:

    Massive Kritik an der Haltung der ÖBB-Personenverkehr AG übte die ÖAR in ihrer Presseaussendung „ÖBB: Behinderte Menschen sind keine Kunden des Personenverkehrs!“

    Der Präsident der ÖAR, Dr. Klaus Voget, ist verärgert: „Es ist ein Schlag ins Gesicht behinderter Menschen und zeigt von einer Instinktlosigkeit sondergleichen, wenn im Jahr Eins des Gleichstellungsgesetzes behinderte Menschen von einer entscheidenden Informationsveranstaltung ausgeschlossen werden.“

    Ich bemerke hierzu folgendes: Ende der 70 er Jahre haben die Vertreter der ÖAR, die, damals von mir betriebsintern angeleierten Verbesserungen zu Tode kritisiert! Es ging um die transportablen Hebebühnen (100 Stück) und auch um die 20 behindertengerecht umgebauten Reisezugwaggons. Dies zu einer Zeit als es KEIN Behindertengleichstellungsgesetzerl gab. Dieses Vorgehen haben sich die Entscheidungsträger bis heute gemerkt und es darf keinen wundern, dass da eben nichts mehr in Sachen Barrierefreiheit passiert.

  • die klimaanlage ist zulaut und erzeugt zugluft. die sitze sind sehr hart und zu eng im fußraum

  • @Nanu – Wenn Sie mit dem Auto oder dem Fahrrad nicht punktgenau z.B. bei einer Ampel stehen bleiben können, sollten Sie nicht diese Verkehrsmittel lenken. Bei einem Zug ist dies ebenso erforderlich. Denken Sie z.B. an Blindenleitsysteme, die blinde Menschen benutzen um in einem Zug ohne fremde Hilfe einzusteigen. Das funktioniert nur mit punktgenauem Stehen bleiben. Gut funktionierende Bremsen sind wesentliches Kriterien von Verkehrsmittel.

  • Na ja, komische Aussage! Man kann ja mit nichts punktgenau stehenbleiben, weder mit dem Auto noch mit dem Fahrrad, warum hast du geglaubt dass ma das mit dem Zug kann. Auf jeden Fall schließe ich mich der Meinung von Mandarine an, dass man das gescheit untersuchen soll, und nicht nur weil die Krone was schreibt, gleich auf die ÖBB losschimpfen soll. Morgen kann ja gleich was ganz anderes in der genannten oder in einer anderen Zeitung stehen.

  • Zug-Qualität: Vorab herzlichen DANK den Volksvertretern des Burgenlandes, dass Sie das Anliegen der burgenländischen Langstreckenpendler ernst genommen haben, wie im ORF-Burgenland am 8.2.2007 unter dem Titel „City-Shuttle statt Talent“ zu sehen war und unter http://burgenland.orf.at/stories/170415/ nachzulesen ist.

    Tip für die Zukunft: Qualität ist das von dem ich weiß dass es der Kunde (Langstrecken-Pendler) wünscht und nicht das von dem ich glaube dass er es wünscht.

    Liebe verantwortlichen Stellen, setzen Sie sich bitte in Zukunft vor Ihrer Entscheidungsfindung in Pendlerbelangen mit der Pendlerplattform http://pendler.iscool.net in Verbindung und Sie werden schon vorab sachlich und unpolitisch über Wünsche von mindestens 1500 burgenländischen Pendlern (Schüler, Student, Arbeiter, Angestellter, Pensionist usw.) informiert.

  • Hmm, aber nur weil das jetzt die Kronen Zeitung schreibt, hat man denn das auch anderwertig überprüft? Oder ob es vielleicht ein reperaturtag war oder ähnliches? Das ist mir zu wenig nur auf dieses zu bauen ohne Fakten zu kennen oder auch genauere aussagen seitens der ÖBb einzuholen. Ich find gerade ide „Talent“ mehr als bequem und würd mir wünsche, dass mehrere solcher Garnituren fahren würden.

  • ich war schon vor dem kauf gegen den talent. der gesunde menschenverstand fragt sich „wie kann ich etwas neu kaufen, wenn die kabinen mit den behindertentoiletten von haus aus mängel aufweisen“? und jetzt kommen auch noch technische probleme dazu. warum gibt es jetzt noch neubestellungen? freunderlwirtschaft? verträge? …??? richtige pseudolösungen für neue auflagen behinderten- oder chancengleichheitsgesetz. anscheinend bekommt die ÖBB zuviel steuergeld, 4 milliarden!

  • Bin nun froh, daß dies in der Öffentlichkeit bekannt wird – ÖBB Mitarbeiter erzählten mir dieselben Bedenken – vor allem die Sicherheit des Bremssystems – man kann nicht punkgenau stehen bleiben – längerer Bremsweg. Die alten Garnituren hatten ein viel besseres Bremssystem. Sie wollten allerdings anonym bleiben, da sie um ihren Arbeitsplatz fürchteten.