Schwerer Unfall eines Rollstuhlfahrers am Bahnsteig

Auf Twitter macht gerade ein aufsehenerregendes Video die Runde. Beinahe 1 Million Menschen haben es schon gesehen.

Bahnsteig
BilderBox.com

Das Video zeigt einen wirklich heftigen Unfall eines Rollstuhlfahrers – es dürfte aus Großbritannien stammen. Ein behinderter Mann möchte mit seinem Elektrorollstuhl aus einem Zug fahren und das Servicepersonal legt zur Überbrückung des Spalts eine Klapprampe an.

Durch eine Reihe von Fehlern, die in den sozialen Medien diskutiert werden, kommt es zu einem fürchterlichen Unfall, bei dem der Rollstuhl kippt und der Mann kopfüber aus dem Rollstuhl auf den Bahnsteig fällt.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

8 Kommentare

  • Bei diesem Video sieht man das die Rampe nicht gut montiert wurde. Sie hätte mehr in den Waggon hinein gerückt werden müssen. Auch stellt sich für mich die Frage ob sie nicht zu schwach gewesen ist.

  • Ich glaube, man braucht nicht viel diskutieren. Die Rampe braucht beim Zug nur eingehängt werden. Technisch ist das ganz einfach zu lösen.

  • Noch was:

    Meines Erachtens hat der Bahn Mitarbeiter die Rampe nicht sicher aufgelegt, soweit man das von hier aussagen kann.

    Hätte sich der Mitbetroffene, höchst Bedauernswerte, angeschnallt, wäre er auf der sichereren Seite gewesen. Aber das wissen wir ja sowieso alle. Tun es aber meist trotzdem nicht.

    Ich leider auch nicht immer, insbesondere weil es noch immer keine Automatikgurten gibt. Noch so ein Thema! Wieso eigentlich?

    Vielleicht sollte es Crashtests für hohles geben.

    • Korrektur: muss heißen: Rollis, nicht hohles.
      Man muss das Spracherkennungsprogramm immer korrigieren! Trotzdem empfehlenswert.

  • Seit dem Jahr 2003 müssen alle öffentlichen Transportmittel und Gebäude barrierefrei sein. Bis heute funktioniert das meiste nicht.

    Die ÖBB bietet nur den Railjet als barrierefrei an, andere Züge müssen mit monströsen antiquierten und beängstigenden transportablen Liften Lokal zugänglich gemacht werden, die sich selten auf dem richtigen Bahnsteig befinden, wenn überhaupt jemand informiert wird, selbst mit tagelangen Voranmeldungen.

    Die Lifte der Railjet funktionieren auch nicht immer, dass Zug-Personal ist teilweise nicht eingearbeitet.

    Unlängst wollte ich von Salzburg nach Großgmain fahren, der der Lift des einen Busses macht der schlapp nachdem ich ausgestiegen war, bei der Rückfahrt musste ich eineinhalb Stunden darauf warten dass ich in dem Bus kam, weil der Plattform Lift in der Mitte hängen blieb. Daraufhin musste ich etliche Kilometer mit dem Rollstuhl fahren um dann mit einem städtischen Obus den den Rest des Weges nach Hause zu fahren.

    Keiner der Fahrer war jemals eingeschult worden, die beiden Lifte waren beide nicht gewartet, der schließlich geholte „Experte“ musste auch eine halbe Stunde herum telefonieren.

    Das ist Barrierefreiheit in Österreich 16 Jahre nach dem europäischen Jahr der Behinderten.

  • Ein Paradebeispiel für eine fehlerhafte Rampenlösung. Diese sollte am Zug befestigt werden können… Auch sehen wir immer wieder, dass zwar der Wille für Barrierefreiheit da ist, aber schlechte Beratung bzw. schlechte Bauweisen von mobilen Rampen sind oft nicht zielführend und gefährlich… Wir hoffen, dass dem Betroffenen nichts ärgeres passiert ist…

  • Ich habe generell den Eindruck daß Bahnfahren für uns Rollifahrer schlechter wird daher reise ich nicht mehr allein

  • Das ist ein Zug aus Australien oder Neuseeland.