Steirische Sozial-Einrichtungen: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst“

Die Einrichtungen der steirischen Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und der Sozialpsychiatrie arbeiten rund um das Corona-Virus äußerst verantwortungsvoll zusammen

Tafel mit dem Aufdruck Steiermark
BilderBox.com

An erster Stelle steht die Gesundheit! „Die Vermeidung von Infektionen bei Kindern und Jugendlichen, KlientInnen, Familien und Menschen mit Behinderungen sowie bei allen MitarbeiterInnen bleibt unser oberstes Gebot“, erklären die GeschäftsführerInnen der steirischen Sozial-Einrichtungen unisono. „Unsere MitarbeiterInnen sind bestens qualifiziert und handeln überaus verantwortungsbewusst.“

Unsere Leistungen sind für die Menschen, die wir begleiten, immens wichtig und müssen daher unbedingt weiterhin verfügbar sein. Denn gerade in einer so schwierigen Situation bleibt die professionelle Begleitung extrem wichtig. Das soziale Netzwerk muss erhalten bleiben, auch wenn sich ganz Österreich, wie derzeit, im Ausnahmemodus befindet.

Die Sozialeinrichtungen bedienen sich wenn möglich alternativer Methoden, um sich auszutauschen und den reibungslosen Ablauf zu garantieren: Kontakt über Telefon, Online-Beratung, Facetime.

Viele Menschen in Betreuung wollen und werden in den nächsten Wochen aber auch zu Hause im familiären Umfeld verbringen. Auch dort können sie mobile Unterstützung in Anspruch nehmen – vor allem in Notfällen und unter Einhaltung der hygienischen Auflagen. Unsere Betriebe, vor allem die stationären Einrichtungen wie Wohngruppen etc., werden besonders geschützt. Besuche von Angehörigen oder Externen sind nur noch ausnahmsweise möglich. Familien in Krisensituation werden natürlich weiterhin verlässlich von den flexiblen/mobilen Hilfen betreut.

Als Partnerorganisationen des Landes Steiermark bedanken wir uns ausdrücklich für den Rückhalt des Landes. Es ist wichtig, in dieser sich permanent verändernden Situation flexibel arbeiten zu können und keine Sorgen um die Finanzierung unserer unverzichtbaren Leistungen haben zu müssen. Wir müssen keine MitarbeiterInnen kündigen und können auch jene, die in Bereitschaft stehen, weiter beschäftigen. Das ist sehr wichtig, da Personalengpässe bereits absehbar sind. Die Trägerorganisationen arbeiten daran, möglichst rasch durch regionale Kooperationen und eine digitale Personaldrehscheibe, Dienste auch gemeinsam bewältigen zu können.

Wir danken all jenen Personen, die sich an die aktuellen Hygiene- und Kontakt-Richtlinien halten – sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz von stark gefährdeten Gruppen!

Unser größter Dank gilt jedoch unseren MitarbeiterInnen: Sie begleiten, beraten, pflegen, reden, spielen, beruhigen, unterstützen, schlichten Streit, nehmen Sorgen, sind verantwortungsbewusst, sind kreativ, sind loyal und voller Zuversicht! Dafür haben sie unseren Rückhalt und jenen des Landes.

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