Öffentliche Sitzung des NÖ Monitoringausschusses war ein großer Erfolg

Experten und Selbstvertreter diskutierten über Inklusive Bildung in Niederösterreich

Ortschild mit Aufdruck Niederösterreich
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Bei der zweiten öffentlichen Sitzung des NÖ Monitoringausschusses am 6. Dezember 2016 in St. Pölten diskutierten rund 100 Expertinnen und Experten sowie Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter über Inklusive Bildung in Niederösterreich. Dr. Christine Rosenbach, die Vorsitzende des Monitoringausschusses, freute sich auch über die Teilnahme von Sozial- und Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Mag. Johann Heuras, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich.

Direktor Alfred Waldherr von der Europaschule (NMS) Wiener Neustadt und Direktorin Andrea Strohmayer von der Volksschule/Neuen Mittelschule Rappottenstein berichteten über Erfahrungen und Erfolge der inklusiven Schule aus ihren Bildungseinrichtungen.

Über die theoretischen Voraussetzungen referierte Dr. Maria-Luise Braunsteiner von der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich. Sie betonte, dass die inklusive Schule das Kind als Ausgangspunkt seines Lernens sehe. Jedes Kind lernt auf seinem individuell aktuellen und nächsten Entwicklungsniveau.

Die Schule müsse sich den Kindern anpassen und nicht umgekehrt. Die inklusive Schule bietet verlässliche Strukturen für das gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler.

Anschließend brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen zur inklusiven Bildung bei fünf „Themen-Tischen“ ein. Dabei wurden u. a. gelungene Projekte aus Niederösterreich vorgestellt sowie der Zusammenhang von Inklusion, Vielfalt und Leistung erläutert.

Anlass der öffentlichen Sitzung ist die UN-Behindertenrechts-Konvention, die besagt, dass Menschen mit Behinderungen ein Recht auf inklusive Bildung haben. Der NÖ Monitoringausschuss ist eine unabhängige und weisungsfreie Einrichtung.

Er überwacht die Einhaltung der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen durch die öffentliche Verwaltung für den Bereich der NÖ Landeskompetenz. Der NÖ Monitoringausschuss hat inklusive Bildung wegen seiner Wichtigkeit gewählt und wird 2017 eine Empfehlung dazu formulieren.

In Kürze werden die Unterlagen der Sitzung unter www.noe.gv.at/monitoringausschuss zum Download bereit gestellt.

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Ein Kommentar

  • Wien am 18.12.16

    Sehr geehrte Lesser/innen

    Mein Name ist Andreas Paukner uns ich möchte Euch aus meiner sicht berichten wie ich den Landes Monitoring Ausschusses in St. Pölten am 6 dez.2016 war.
    ich grundsätzlich gut organisiert aber sie haben meines erachten in den ersten zwei stunden nur den Teilnehmer/innen den ist stand erklärt also das heist sie haben uns gesagt das das Landniederösterreich für beide Schulsysteme Sonderschul und das Inklusive Schulsystem in Zukunft geben soll.
    Und auch schon im Landrat schon beschlossen worden ist ob wohl wir es noch nicht einmal bei der öffentlichen Sitzung noch nicht einmal behandelt wurde, so mit nahmen sie schon von vornherein schon einmal die Gesprächs Grundlage und die Teilnehmer könnten nicht einmal in einer öffentlichen Debatte weder am Anfang noch am ende zu dem Tema: „Inklusive Bildung“ ob wohl dieses Tema Bildung jetzt und in Zukunft für unsere Kinder und auch noch für uns erwachen auch eine große rolle spielen wird in der „Erwachsenen Bildung.“
    Und es gab auch nicht so wie beim Bundesmonitoring Ausschuss eine Person die eine kurze Bildbeschreibung macht und so mit und so mit auch keine zweite Persson die mitschreibt und so mit auch keine schriftliche zusammen Fassung gemacht wurde die auch gleich in die öffentliche Stellungnahme mit einfließen kann bzw. wurde diese auch nicht der Text an eine Video wand projiziert.
    Es gab zwar auch mehrere Arbeitstische zum Tema Inklusiver Bildung so nach der Methode „Welt Café“ wo man mehr zeit für mehr raum für mehr Diskussion benötigt hätten und nicht wie es war das man alle 5 min den thematisch wechseln sollte. sondern hätte man für die Themen tische mehr zeit geben müssen.

    Und am ende des Ausschusses hätte es zeit ca30 min geben sollen für Diskussion und ebenfalls Wortmeldungen vom Publikum.

    Aber das alles gab es leider nicht und ich finde es ziemlich empörend das das Land Niederösterreich wieder mal versucht sich über die Stellungnahme des Bundes hinwegzusetzen troz dem wir 2008 die un -konvention unterzeichnet haben und auch der bundesmonitoring Ausschusses zum Tema „Inklusiver Bildung“ und in dieser Stellungname steht Die von der Konvention zum Ziel erklärte volle und gleichberechtigte Teilhabe in der gesellschaftspolitischen Mitte bleibt ohne Inklusion in den
    zentralen gesellschaftlichen Bereichen wie zB Bildung eine Illusion.

    Die Abschaffung des Systems sonderpädagogischen Förderbedarfs, von Sonder-schulen sowie sonderpädagogischen Zentren ist für sich selbst jedoch nicht als Erfüllung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen anzusehen. Im Gegenteil: Der Monitoring Ausschuss hält diese –überfällige –Abschaffung für ein Teilstück einer Grund-legenden strukturellen Reform hin zu einem inklusiven Bildungssystem.


    Also so wie ich es persönlich erlebt habe macht wieder das Land Niederösterreich wieder seine eigene suppe darum würde appelliere ich das der bundesmonitoring dazu auch Stellung beziehen würde und auch der Landesregierung hinweist das sie das was in ihrer Stellungnahme steht wie z.b. das Österreich sich dazu auch verpflichtet hat die Sonderschulen zu schließen und dafür sich für inklusive schulen stark zu machen.


    Das ist jetzt meine Meinung wie der landesmonitoring Ausschuss in Niederösterreich war.

    Falls sie der selben Meinung sind oder auch einer anderen Meinung dann würde ich sie bitten mir ihre Meinung mit zu teilen unter: andreas.paukner@gmx.at