Forum
Hier finden Sie die jüngsten Beiträge zu den Artikel.
Das Forum ist für jeden zugänglich und soll eine offene und demokratische Diskursplattform sein. Bitte bleiben Sie kurz und sachlich.
Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich bei Bedarf das Recht vor Beiträge zu kürzen und krass unsachliche, rechtswidrige oder moralisch bedenkliche Beiträge zu löschen.
Google-Werbung:
Vera Rebl schrieb zum Artikel: Wien: Einheitslook wichtiger als Barrierefreiheit
Und auch etwas lächerlich, wenn Menschen (vom Steuergeld) bezahlt werden, um sich den Kopf über einheitliche Sonnenschirm-Farben zu zerbrechen.
Zu den Schanigärten auf Podesten fällt mir der vom ImPulsTanz-Festival ein: es hat genau 2 Stunden gedauert und die gewünschte Rampe war montiert! Übrigens geschag das ohne neuerliches Anfragen in all den Folgejahren selbstverständlich automatisch.
robert schrieb zum Artikel: Bedenkliche Entwicklung: Hilfsmittelmonopole statt mehr Markt im Hilfsmittelbereich
anfrager schrieb zum Artikel: Rechnungshof-Bericht: Lebenshilfe fordert Rechtssicherheit für Pflegegeldbezieher
anonym schrieb zum Artikel: Lufthansa könnte Beispiel geben
Wenn Unternehmen und Instutionen die Vielfalt (Diversität) der Kunden begreifen, dann werden sie die Vorteile erkennen und es wird sich auch auszahlen. In der Zukunft gewinnen diejenigen, der das beste Service und die beste Unternehmenskultur hat. Irgendwann wird das Bestandteil einer gesamtheitlichen Markenkultur sein, die von gelebten Werten lebt (davon profitieren alle, die Unternehmen, die Mitarbeiter als auch die Kunden.
anonym schrieb zum Artikel: Huainigg: Leistungen und Stärken behinderter Menschen in den Vordergrund rücken!
anonym schrieb zum Artikel: Wien: Neue Piktogramme vor Aufzügen im U-Bahn-Netz
Niederflur.- Fan schrieb zum Artikel: Rieder: Neue Niederflur-Stadtbahn für die Badner Bahn
florian schrieb zum Artikel: Rieder: Neue Niederflur-Stadtbahn für die Badner Bahn
rollstuhl100 schrieb zum Artikel: Bedenkliche Entwicklung: Hilfsmittelmonopole statt mehr Markt im Hilfsmittelbereich
Manner schrieb zum Artikel: Leserbrief zum Artikel "Sie kommen nicht mehr zur Welt"
anonym schrieb zum Artikel: Da kann man sich nur wundern
Wessel schrieb zum Artikel: Leserbrief zum Artikel "Sie kommen nicht mehr zur Welt"
anonym schrieb zum Artikel: Kompetenzstelle für barrierefreies Wohnen bei "Wohnen & Interieur"
was bedeutet barrierefreiheit bei neu errichteten wohnungen, was wird da adaptiert? welche kosten übernimmt die ma 40 für sozial bedürftige behinderte menschen? gibts da beispielfälle? besteht diesbezüglich ein rechtsanspruch?
wie viele barrierefreie wohnungen werden pro jahr in wien errichtet? gibt es finanzierungshilfen für barrierefreie genossenschaftswohnungen? welche förderungen gibt es für die adaption von bestehenden wohnungen?
peter schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert
Was aber beispielsweise Rolli-Fahrer etc. (also bei offensichtlichen Behinderungen) haben Sie mit der Einstellungspflicht absolut recht!
Die Frage ist aber, wie setzt man das durch?
Güntet schrieb zum Artikel: ÖAR: Danke für das Geschenk zum "Tag der Behinderten", Herr Bundeskanzler!
richard - walter schrieb zum Artikel: Wien: Einheitslook wichtiger als Barrierefreiheit
Ann schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert
anonym schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert
Eine tätsächliche Einstellungsplicht hätte den Vorteil, dass Unternehmen auch bei der Beschäftigung behinderter Mitarbeiter darauf achten würden, dass sie für die Arbeit, die sie erfüllen sollen geeignet sind. Damit wäre beiden gedient, das Unternehme hätte den Mitarbeiter, die Mitarbeiterin, die es braucht und auch behinderte ArbeitnehmerInnen hätte eine Arbeit, die ihne Spass macht und für die sie qualifiziert sind. Sie hätten die Möglichkeit sich für eine Stelle mit ihren Fähigkeiten und nicht mit Ihrer Behinderung zu bewerben.
rollstuhl100 schrieb zum Artikel: Kompetenzstelle für barrierefreies Wohnen bei "Wohnen & Interieur"
meia schrieb zum Artikel: Statements der Behindertensprecher der ÖVP, Dr. Franz-Jospeh Huainigg
majo schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
@Hedi Leitenbauer: Bedanke mich für Ihre Einträge und klare Statements!
Leonhartsberger schrieb zum Artikel: Statements der Behindertensprecher der ÖVP, Dr. Franz-Jospeh Huainigg
Mit großer Bestürzung lese ich das Sie vorhaben das Pflegegeld in eine Sachleistung umzuwandeln.
Mein Name ist Günter Leonhartsberger bin 47 Jahre und seit meinen 11.Lebensjahr schwer gehbehindert. Werde von meiner Frau betreut und möchte auch von keiner anderen Organisation betreut werden. Den die kommt um 8 und ist wieder nach einer Stunde weg und kommt dann nochmals am Abend.
Was ist aber die restliche Zeit wenn ich um 10 Uhr aufs WC muss soll ich dann bis am Abend in der Sch…. sitzen oder liegen? Auch möchte ich mich duschen wenn ich will oder mal länger schlafen?
Es kann schon sein das es für gewisse Betroffene eine Erleichterung ist, aber lassen Sie uns Behinderte wenigstens selbst entscheiden wer uns betreut. Ich glaube es ist immer noch die billigste Lösung.
Ich bekomme Pflegestufe 4 also 660 Euro der Plegeaufwand ist ca.6 Stunden am Tag als 660:180=3,60Euro also kein Überbezahlter Stundenlohn.
Aber wir sind zufrieden und für mich das wichtigste ich werde betreut in den eigenen vier Wänden und von meiner Frau vor der ich kein Schamgefühl habe und weiß was ich brauche.
Bitte Herr Bundeskanzler lassen Sie uns die letzte Würde und die freie Entscheidung. Das Pflegegeld soll weiter eine Geldleistung bleiben! Mit freundlichen Grüßen Leonhartsberger Günter
Heidi Leitenbauer schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
Trauer deshalb, weil durch unfähige Personen wie Rudas am rechten Rand sehr viel Platz frei wird und weil ich mich auch an Zeiten und Personen erinnere, die tatsächlich für sozialen Aufbruch gestanden sind. Hass empfinden möglicherweise Sie, wenn jemand anderer Meinung ist.
Parteipolitik kann es schwer sein, da ich bei keiner Partei Mitglied bin und es derzeit auch keine Partei gäbe, für die ich mich erwärmen könnte. Partei also eher nicht, Haltung eher schon.
Und wenn Sie mir noch einen Hinweis gestatten: Auf der ÖAR Seite finden Sie Infos zum Thema UN-Konvention http://www.oear.or.at/informationen/oar-veranstaltungen/nationaler-informationstag-2009.
Dann könnte sich ihre Frage? beantworten, warum diese Nebensächlichkeit "Selbstvertretung" für Menschen mit Behinderung höchste Relevanz hat. Sollten Sie danach noch nicht klarer sehen, empfehle ich auf der Bizeps Website zu recherchieren (z.B. unter Information). Sie mögen Erleuchtung finden! Vorsorglich werde ich Sie heute in mein Abendgebet einschließen, damit Sie Erleuchtung finden mögen!
Tom93 schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
Heidi Leitenbauer schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert
Das Mäntelchen der CSR, das neuerdings immer öfter von der WKO propagiert wird, sollte den Blick auf die Fakten nicht versperren und als das bewertet werden, was es ist: Mehr Schein, als Sein!
Höhere Ausgleichstaxen alleine wären vor allem bei diesen Organisationen nicht ziel führend, weil diese von diesen sehr finanzkräftigen Organisationen durchaus verschmerzt werden könnten.
Und wenn man dann so kräftig erhöhen würde, dass das den aufgeführten Organisationen wirklich weh tun würde, hat man mit kleineren Betrieben ein Problem.
Ein netter Mensch schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
"Angaben zur Beurteilung der Repräsentativität der vorschlagenden
Einrichtungen bzw. Organisationen" (für den ORF-Publikumsrat) zu finden unter http://www.bka.gv.at/Docs/2009/12/7/Einladung_Publikumswahl.pdf .
Weiters sind anscheinend auch andere Organisationen übergangen worden. (http://www.redakteur.cc/tag/orf-publikumsrat/)
Heidi Leitenbauer schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
Wirklich schlimm ist aber, dass man die SPÖ in Behindertenfragen auch sonst weitestgehend abschreiben muss, und bei den Grünen gibt’s manch gute Ideen, letztlich sind soziale Fragen (ganz im Gegensatz zur Ökologie etc.) aber Randthemen. Wenn dann zu Verschlechterungen von rechter Seite (so gut wie alle Leistungen für Menschen mit Behinderung wurden doch eher von linken Parteien auf den Weg gebraucht) geblasen wird, stehen die Vereine und engagierte Personen vollkommen alleine im Regen!
majo schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
@ein netter Mensch: Schließe mich Ihrer Argumentation an - obwohl für mich das Wort "Lobbyismus" negativ "besetzt" ist..
Tom93 schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
Ein netter Mensch schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"
Meiner Meinung nach ist das Problem in der Behindertenbewegung selbst zu finden: sie ist zu fragmentiert, professioneller Lobbyismus (=gezieltes Einwirken auf die Politik) und professionelle Pressearbeit fehlen großteils.
Wie schon öfters hier geschrieben, sind die Interessensvertretungen, die in potentieller Opposition zur Behindertenbewegung ("selbstbestimmt leben") stehen, erheblich besser organisiert und finden daher bei Politik und Presse mehr Gehöhr.
Das Ehrenamt ist wichtig, aber in den Bereichen Lobbyismus, Öffentlichkeitsarbeit (und Sponsoring) gehören professionelle Vollzeitkräfte.
Die ÖAR tut wahrlich ihr bestes, aber wie folgende Liste (http://www.oear.or.at/bildbibliothek/pdf-dateien/ausschuesse_gremien02112009.pdf) zeigt, herrscht akuter Personalmangel. Mehrere Personen auf dieser Liste haben einen Hauptberuf in Vollzeitbeschäftigung und sind gleichzeitig für viele Gremien nominiert, die teilweise sehr arbeitsintensiv sind.
§ 28 (4) ORF-Gesetz im Wortlaut: "Der Bundeskanzler hat für die weiteren Mitglieder Vorschläge von Einrichtungen bzw. Organisationen, die für die nachstehenden Bereiche bzw. Gruppen repräsentativ sind, einzuholen: die Hochschulen, die Bildung, die Kunst, der Sport, die Jugend, die Schüler, die älteren Menschen, die behinderten Menschen, die Eltern bzw. Familien, die Volksgruppen, die Touristik, die Kraftfahrer, die Konsumenten und der Umweltschutz." (http://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000785)
Ob Interessensvertretung oder Hilfsorganisation ist nicht definiert, im Zweifelsfall jene mit dem besseren Lobbying.
Ich wage daher zu behaupten, das das Ergebnis bei jeder Regierungspartei ähnlich gewesen wäre.
Ob eine Interessensvertretung überhaupt von der Politik in Betracht gezogen wird kann ja leicht überprüft werden (§ 28 (5) ORF-Gesetz).