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Bild: Hand über Computertastatur, Bildquelle: BilderBox.com Hier finden Sie die jüngsten Beiträge zu den Artikel.

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Vera Rebl schrieb zum Artikel: Wien: Einheitslook wichtiger als Barrierefreiheit

Machmal denke ich, wie klein die Probleme wären.

Und auch etwas lächerlich, wenn Menschen (vom Steuergeld) bezahlt werden, um sich den Kopf über einheitliche Sonnenschirm-Farben zu zerbrechen.

Zu den Schanigärten auf Podesten fällt mir der vom ImPulsTanz-Festival ein: es hat genau 2 Stunden gedauert und die gewünschte Rampe war montiert! Übrigens geschag das ohne neuerliches Anfragen in all den Folgejahren selbstverständlich automatisch.

robert schrieb zum Artikel: Bedenkliche Entwicklung: Hilfsmittelmonopole statt mehr Markt im Hilfsmittelbereich

anfrager schrieb zum Artikel: Rechnungshof-Bericht: Lebenshilfe fordert Rechtssicherheit für Pflegegeldbezieher

Liebe Frau Hedi Schnitzer, einige warten auf eine Stellungnahme von Ihnen zur Frage von meia! Der Poster wollte wissen, ob Protestmaßnahmen geplant sind! Bitte um Antwort im Forum! Das interessiert etliche Menschen. Einfach deshalb, weil der ÖZIV ohnhin noch eine der aktiveren Vereine ist. Von vielen anderen kommt ja gleich gar nix. Und so wie es aussieht, wird das im Herbst heftig werden, weil mit weiteren milden Gaben an die Banken zu rechnen ist. Und woher soll das Geld denn kommen, wenn nicht von denen, die sich kaum dawehren können!

anonym schrieb zum Artikel: Lufthansa könnte Beispiel geben

Dieses Beispiel sollte generell Schule machen, in allen Bereichen der Barrierefreiheit. Dann wird man verstehen, dass Barrierefreiheit ein Service ist, der zusätzliche langfristige Kundenbeziehungen (Kundenbindung wie es derzeit noch generell passiert, tut es nicht) ermöglicht. Alles was neu ist, verlangt zuerst Investitionen, die sich mit der Zeit rechnen werden. Davon profitieren vor allem die Vorreiter!

Wenn Unternehmen und Instutionen die Vielfalt (Diversität) der Kunden begreifen, dann werden sie die Vorteile erkennen und es wird sich auch auszahlen. In der Zukunft gewinnen diejenigen, der das beste Service und die beste Unternehmenskultur hat. Irgendwann wird das Bestandteil einer gesamtheitlichen Markenkultur sein, die von gelebten Werten lebt (davon profitieren alle, die Unternehmen, die Mitarbeiter als auch die Kunden.

anonym schrieb zum Artikel: Huainigg: Leistungen und Stärken behinderter Menschen in den Vordergrund rücken!

ich fand den Beitrag am Samstag den 13.03.2010 vom ORF über den österreichischen Behindertensport ausgezeichnet.

anonym schrieb zum Artikel: Wien: Neue Piktogramme vor Aufzügen im U-Bahn-Netz

Niederflur.- Fan schrieb zum Artikel: Rieder: Neue Niederflur-Stadtbahn für die Badner Bahn

@florian - Sie sind sicher kein "Rolli" denn dann würden Sie das nicht schreiben. - Vollkoffer!

florian schrieb zum Artikel: Rieder: Neue Niederflur-Stadtbahn für die Badner Bahn

rollstuhl100 schrieb zum Artikel: Bedenkliche Entwicklung: Hilfsmittelmonopole statt mehr Markt im Hilfsmittelbereich

solange ein handlauf bei der firma bständig ca 500Euro kostet und der selbe mit dem selben firmenstempel eingraviert bei der fa.hornbach nur 64euro wird sich da nichts ändern

Manner schrieb zum Artikel: Leserbrief zum Artikel "Sie kommen nicht mehr zur Welt"

Das offizielle Österleich finanziert va Exklusions-Expertisen. Inklusion ist da gleichzeitig noch ein Fremdwort. http://www.irks.at/ Was allerdings das Tehma "organisierte Kriminalität" betrifft sollte mal der Nachbarin Justizminister mal ein nachbarschaftlicher Hausbesuch abgestattet werden, oder meinen Sie nicht, Herr Pilgram ?

anonym schrieb zum Artikel: Da kann man sich nur wundern

Zweifelsohne eine dragische Geschichte. Ich kann jedoch die Autorin sicher damit in gewisser Weise beruhigen, dass auch dort garantiert keine Audiodeskriptionen vorhanden waren - wäre auch unter das Motto "behindertengerecht" zu stellen ...

Wessel schrieb zum Artikel: Leserbrief zum Artikel "Sie kommen nicht mehr zur Welt"

Das nennt sich "gerechte" Arbeitsteilung: Die Einen fälschen Statistiken, damit die Anderen ausreichend Zeit zum Fälschen haben. Sind ja auch Nachbarn. --> --> Österreich.

anonym schrieb zum Artikel: Kompetenzstelle für barrierefreies Wohnen bei "Wohnen & Interieur"

ganz generlle fragen an die beratungsstelle: besteht ein rechtsanspruch auf eine barrierefreie wohnung von seiten der stadt wien, wenn ansonsten der anspruch auf eine gemeindewohnung besteht? welche wartezeiten gibt es?

was bedeutet barrierefreiheit bei neu errichteten wohnungen, was wird da adaptiert? welche kosten übernimmt die ma 40 für sozial bedürftige behinderte menschen? gibts da beispielfälle? besteht diesbezüglich ein rechtsanspruch?

wie viele barrierefreie wohnungen werden pro jahr in wien errichtet? gibt es finanzierungshilfen für barrierefreie genossenschaftswohnungen? welche förderungen gibt es für die adaption von bestehenden wohnungen?

peter schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert

@anonym. Wobei es aber schon der Realität entspricht, dass es immer mehr Menschen gibt, die im Laufe ihres Arbeitslebens einen Behindertenstatus erlangen! Und auch da ist es eher ein Phänomen von staatlichen und halbstaatlichen Organisationen. In der Privatwirtschaft werden die Leute in den meisten Fällen gekündigt, wenn sich Krankenstände häufen oder eine verminderde Arbeitsfähigkeit droht!

Was aber beispielsweise Rolli-Fahrer etc. (also bei offensichtlichen Behinderungen) haben Sie mit der Einstellungspflicht absolut recht!

Die Frage ist aber, wie setzt man das durch?

Güntet schrieb zum Artikel: ÖAR: Danke für das Geschenk zum "Tag der Behinderten", Herr Bundeskanzler!

Bitte helfen Sie uns Behinderten das das Pflegegeld nicht in Sachleistung umgewandelt wird. Mfg. Leonhartsberger Günter

richard - walter schrieb zum Artikel: Wien: Einheitslook wichtiger als Barrierefreiheit

ja liebe frau stenzl sie sind gefordert sich etwas schlauer zu machen bezüglich barriere freiheit und nicht behinderte sich wegzudenken

Ann schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert

Wäre es möglich, zu einer Liste der Beschäftigungen zu kommen? Ich fände es interessant zu erfahren, in welchen Berufen die Leute tätig sind. Ansonsten ist es schwer, die reinen Zahlen zu vergleichen.

anonym schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert

Ich wiederhole mich von Jahr zu Jahr. Das Einzige, was wirklich helfen würde, wäre die Einstellungsplicht wirklich zu einer Plicht zu machen und kein Freikaufen zu ermöglichen. Denn auch der Artikel selbst zeigt ja, dass man es eher als Akt der Gnade sieht, wenn beh. Personen Arbeitnehmer/innen - "sogar um 223% überschrittten!" Na und! - eingestellt werden. Außerdem entsteht dieses Überschreiten der Quote ja nur dadurch, dass manche langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich irgendwann den Einstellungschein holen. Vor Jahren hat es vom einer öffentlichen Stelle sogar einmal eine Aufruf dazu gegeben, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich untresuchen lassen sollen um so eventell den Einstellungschein zu bekommen.

Eine tätsächliche Einstellungsplicht hätte den Vorteil, dass Unternehmen auch bei der Beschäftigung behinderter Mitarbeiter darauf achten würden, dass sie für die Arbeit, die sie erfüllen sollen geeignet sind. Damit wäre beiden gedient, das Unternehme hätte den Mitarbeiter, die Mitarbeiterin, die es braucht und auch behinderte ArbeitnehmerInnen hätte eine Arbeit, die ihne Spass macht und für die sie qualifiziert sind. Sie hätten die Möglichkeit sich für eine Stelle mit ihren Fähigkeiten und nicht mit Ihrer Behinderung zu bewerben.

rollstuhl100 schrieb zum Artikel: Kompetenzstelle für barrierefreies Wohnen bei "Wohnen & Interieur"

solange noch immer von seiten wiener-wohnen barrierefreie mit rollstuhlauffahrtsrampen versehene behinderten gerechte wohnungen sowie in wien meidling steinbauergasse 4-6 1A-5 im hof rechts im hayden-hof laufend an vor gesundheit strotzende mieter vergeben wird ist der mühe umsonst gegeben

meia schrieb zum Artikel: Statements der Behindertensprecher der ÖVP, Dr. Franz-Jospeh Huainigg

Der Eintrag ist aus dem Jahre 2003! Das Interview führte Gerhard Wagner ein nicht Betroffener, die "graue Eminenz" von Freak-Radio. Wobei man nie weiß welche Funktion er bei Freak-Radio inne hat. Was hat sich seit 2003 geändert? 2003 war die Blütezeit der Spekulanten. 2010 Wieder Sparbudget - Die Banken wurden mir Milliarden vom Staat gestützt-geponsert, da die "Ostgeschäfte" nicht so gut gelaufen sind. ÖBB-Manager wurden ausgetauscht gut abgefunden. Der neue Manage bekommt um 20% mehr als sein Vorgänger. Hilfswerke gehen an die Börse. Ist das alles noch zu verstehen? Wird das Pflegegeld nun endlich jährlich wertangepasst oder gibt es vielleicht auf persönliche Assistenz schon einen Rechtsanspruch? Das PG verliert Jahr für Jahr an Wert obwohl an die 90% wieder an die Altenheimbetreiber zurück-fließen.. Eine Schande für einer der reichsten Länder Euopas. Und Franz Joseph Huainigg ist wieder im Parlament als einzige "Rolli".

majo schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

@Tom93: Provozieren Sie oder sind sie tatsächlich echt?

@Hedi Leitenbauer: Bedanke mich für Ihre Einträge und klare Statements!

Leonhartsberger schrieb zum Artikel: Statements der Behindertensprecher der ÖVP, Dr. Franz-Jospeh Huainigg

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann u. Sozialminister Hundsdorfer!

Mit großer Bestürzung lese ich das Sie vorhaben das Pflegegeld in eine Sachleistung umzuwandeln.

Mein Name ist Günter Leonhartsberger bin 47 Jahre und seit meinen 11.Lebensjahr schwer gehbehindert. Werde von meiner Frau betreut und möchte auch von keiner anderen Organisation betreut werden. Den die kommt um 8 und ist wieder nach einer Stunde weg und kommt dann nochmals am Abend.

Was ist aber die restliche Zeit wenn ich um 10 Uhr aufs WC muss soll ich dann bis am Abend in der Sch…. sitzen oder liegen? Auch möchte ich mich duschen wenn ich will oder mal länger schlafen?

Es kann schon sein das es für gewisse Betroffene eine Erleichterung ist, aber lassen Sie uns Behinderte wenigstens selbst entscheiden wer uns betreut. Ich glaube es ist immer noch die billigste Lösung.

Ich bekomme Pflegestufe 4 also 660 Euro der Plegeaufwand ist ca.6 Stunden am Tag als 660:180=3,60Euro also kein Überbezahlter Stundenlohn.

Aber wir sind zufrieden und für mich das wichtigste ich werde betreut in den eigenen vier Wänden und von meiner Frau vor der ich kein Schamgefühl habe und weiß was ich brauche.

Bitte Herr Bundeskanzler lassen Sie uns die letzte Würde und die freie Entscheidung. Das Pflegegeld soll weiter eine Geldleistung bleiben! Mit freundlichen Grüßen Leonhartsberger Günter

Heidi Leitenbauer schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

Wenn es mit den Argumenten hapert persönlich zu werden, richtet sich ja von selbst! Das Gefühl, wenn ich mir den Zustand der Linken und ihre sozialpolitischen (und da inkludiert behindertenpolitischen) Ideen anschaue, erfüllt mich aber mit Trauer.

Trauer deshalb, weil durch unfähige Personen wie Rudas am rechten Rand sehr viel Platz frei wird und weil ich mich auch an Zeiten und Personen erinnere, die tatsächlich für sozialen Aufbruch gestanden sind. Hass empfinden möglicherweise Sie, wenn jemand anderer Meinung ist.

Parteipolitik kann es schwer sein, da ich bei keiner Partei Mitglied bin und es derzeit auch keine Partei gäbe, für die ich mich erwärmen könnte. Partei also eher nicht, Haltung eher schon.

Und wenn Sie mir noch einen Hinweis gestatten: Auf der ÖAR Seite finden Sie Infos zum Thema UN-Konvention http://www.oear.or.at/informationen/oar-veranstaltungen/nationaler-informationstag-2009.

Dann könnte sich ihre Frage? beantworten, warum diese Nebensächlichkeit "Selbstvertretung" für Menschen mit Behinderung höchste Relevanz hat. Sollten Sie danach noch nicht klarer sehen, empfehle ich auf der Bizeps Website zu recherchieren (z.B. unter Information). Sie mögen Erleuchtung finden! Vorsorglich werde ich Sie heute in mein Abendgebet einschließen, damit Sie Erleuchtung finden mögen!

Tom93 schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

Die Frau Leiterbauer und ihre hassefüllten, vorverfassten Sprechblasen ... Da sieht man doch schnell, dass hier Parteipolitisches überwiegt. Die Sorge um "falsche" Nominierungen ist nur vorgetäuscht.

Heidi Leitenbauer schrieb zum Artikel: Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert

Wirtschaftsnahe Institutionen sind offensichtlich mit Argumenten nicht zu überzeugen. Da helfen nur Quoten! Man sieht daran wieder mal, was die Sonntagsreden - vor allem der Wirtschaftskammer - in der Realität so wert sind.

Das Mäntelchen der CSR, das neuerdings immer öfter von der WKO propagiert wird, sollte den Blick auf die Fakten nicht versperren und als das bewertet werden, was es ist: Mehr Schein, als Sein!

Höhere Ausgleichstaxen alleine wären vor allem bei diesen Organisationen nicht ziel führend, weil diese von diesen sehr finanzkräftigen Organisationen durchaus verschmerzt werden könnten.

Und wenn man dann so kräftig erhöhen würde, dass das den aufgeführten Organisationen wirklich weh tun würde, hat man mit kleineren Betrieben ein Problem.

Ein netter Mensch schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

Ich erlaube mir folgende Informationen nachzureichen:

"Angaben zur Beurteilung der Repräsentativität der vorschlagenden

Einrichtungen bzw. Organisationen" (für den ORF-Publikumsrat) zu finden unter http://www.bka.gv.at/Docs/2009/12/7/Einladung_Publikumswahl.pdf .

Weiters sind anscheinend auch andere Organisationen übergangen worden. (http://www.redakteur.cc/tag/orf-publikumsrat/)

Heidi Leitenbauer schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

Die Frau Rudas besetzt die teuerste Lehrstelle der Nation! Selten war eine Person mit einer Aufgabe dermaßen überfordert. Wobei die Tragik ja darin liegt, dass Rudas weder von Politik eine Ahnung zu haben scheint, noch taktisches Geschick besitzt und obendrauf eine kommunikative Katastrophe ist. Das Mail ist wahrscheinlich net amal bös gemeint, das scheint so ihr Zugang zu Behindertenpolitik zu sein. Wer sich die "Geheimwaffe" Rudas mal intensiv ansehen möchte: http://www.peterpilz.at/2009-11/peter-pilz-tagebuch.htm#t_02

Wirklich schlimm ist aber, dass man die SPÖ in Behindertenfragen auch sonst weitestgehend abschreiben muss, und bei den Grünen gibt’s manch gute Ideen, letztlich sind soziale Fragen (ganz im Gegensatz zur Ökologie etc.) aber Randthemen. Wenn dann zu Verschlechterungen von rechter Seite (so gut wie alle Leistungen für Menschen mit Behinderung wurden doch eher von linken Parteien auf den Weg gebraucht) geblasen wird, stehen die Vereine und engagierte Personen vollkommen alleine im Regen!

majo schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

@Tomo93: Sie habe den Artikel nicht richtig gelesen oder verstanden.

@ein netter Mensch: Schließe mich Ihrer Argumentation an - obwohl für mich das Wort "Lobbyismus" negativ "besetzt" ist..

Tom93 schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

Die Aufregung und die überaus peinlichen Entgleisungen des Authors vertsehe ich nicht. Wo sieht er die Nominierungen nicht gerechtfertigt? Vor lauter Beleidigungen und Geifer bleiben mögliche Fakten auf der Strecke. Ist es tatsächlich das einzige "Argument", dass die nominierten Personen nicht selbst behindert sind ... !

Ein netter Mensch schrieb zum Artikel: SPÖ-Ackerl zur SPÖ: "Bundesparteizentrale ist einfach inkompetent"

Es ist verständlich, daß sich eine Regierungspartei sich nahestehender Organisationen bedient.

Meiner Meinung nach ist das Problem in der Behindertenbewegung selbst zu finden: sie ist zu fragmentiert, professioneller Lobbyismus (=gezieltes Einwirken auf die Politik) und professionelle Pressearbeit fehlen großteils.

Wie schon öfters hier geschrieben, sind die Interessensvertretungen, die in potentieller Opposition zur Behindertenbewegung ("selbstbestimmt leben") stehen, erheblich besser organisiert und finden daher bei Politik und Presse mehr Gehöhr.

Das Ehrenamt ist wichtig, aber in den Bereichen Lobbyismus, Öffentlichkeitsarbeit (und Sponsoring) gehören professionelle Vollzeitkräfte.

Die ÖAR tut wahrlich ihr bestes, aber wie folgende Liste (http://www.oear.or.at/bildbibliothek/pdf-dateien/ausschuesse_gremien02112009.pdf) zeigt, herrscht akuter Personalmangel. Mehrere Personen auf dieser Liste haben einen Hauptberuf in Vollzeitbeschäftigung und sind gleichzeitig für viele Gremien nominiert, die teilweise sehr arbeitsintensiv sind.

§ 28 (4) ORF-Gesetz im Wortlaut: "Der Bundeskanzler hat für die weiteren Mitglieder Vorschläge von Einrichtungen bzw. Organisationen, die für die nachstehenden Bereiche bzw. Gruppen repräsentativ sind, einzuholen: die Hochschulen, die Bildung, die Kunst, der Sport, die Jugend, die Schüler, die älteren Menschen, die behinderten Menschen, die Eltern bzw. Familien, die Volksgruppen, die Touristik, die Kraftfahrer, die Konsumenten und der Umweltschutz." (http://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000785)

Ob Interessensvertretung oder Hilfsorganisation ist nicht definiert, im Zweifelsfall jene mit dem besseren Lobbying.

Ich wage daher zu behaupten, das das Ergebnis bei jeder Regierungspartei ähnlich gewesen wäre.

Ob eine Interessensvertretung überhaupt von der Politik in Betracht gezogen wird kann ja leicht überprüft werden (§ 28 (5) ORF-Gesetz).

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